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Die Fallschirmaufklärer sind eines von mehreren Aufklärungsmitteln (Aufkl Flugzeug, Drohne, Elektronische Aufklärung, usw.), die der Armeeführung für die Informations- und Datenbeschaffung zur Verfügung stehen. Die Einzigartigkeit und Vielseitigkeit der Fallschirmaufklärer ermöglichen es der Armeeführung, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Informationen und Daten anzufordern. Die Vorteile gegenüber anderen Mitteln liegen auf der Hand und können wie folgt zusammengefasst werden
In der Regel wird in einer vier bis sechs Mann starken Patrouille gearbeitet. Sie werden einzeln von der Einsatzzentrale geleitet. Jede Patrouille führt ihren Einsatz unter strenger Geheimhaltung zielgerichtet durch. Nur die Einsatzzentrale und die Patrouillenmitglieder kennen Auftrag und Einsatzraum. Der Auftrag ist primär die Beschaffung von Informationen in der Tiefe des gegnerischen Raumes. Die Patrouillen sind während des gesamten Einsatzes auf sich selbst gestellt und können nur via Funk mit der Einsatzzentrale in Verbindung treten. Es sind verschiedene Infiltrationsarten denkbar, die im Truppendienst ständig geübt werden. Neben der Fallschirm-Infliltration und der nächtlichen Infiltration mit Hubschrauber sind verschiedene terrestrische Infiltrationen per Fahrzeug, zu Fuss, mit Skiern, Schneeschuhen u.a. möglich. Die Infiltrationsart hängt von diversen Faktoren wie zum Beispiel der Witterung, Gelände, Jahreszeit und Auftragsort ab. Die EinsatzphasenIsolationAufgrund der Geheimhaltung bereitet sich die Patrouille in einem von der Aussenwelt abgeschotteten Raum selbständig auf den Einsatz vor. Die Patrouille erhält sämtliche für die Auftragserfüllung verfügbaren Informationen. Je nach Bedürfnis wird auf Spezialisten zurückgegriffen, um detaillierte Informationen zu bestimmten Themen zu erhalten. Nach Abschluss der Vorbereitung begibt sich das Team direkt in den Einsatz. InfiltrationDie Infiltration führt die Patrouille in die Nähe des Einsatzraumes und erfolgt ausnahmslos in der Nacht oder Dämmerung. Für einen Fallschirmeinsatz kommt entweder ein Sauerstoffsprung mit steuerbaren Flächengleitschirmen aus Höhen über 7000 Meter / Meer oder ein TIEF-Einsatz aus zirka 200 Meter / Grund mit unsteuerbaren Rundkappenschirmen zum Zuge. Das Eindringen in den Einsatzraum erfolgt zu Fuss und erstreckt sich über mehrere Kilometer. Durch Tandem-Fallschirmsysteme werden auch Spezialisten anderer Fachgebiete ohne Sprungausbildung in den Einsatzraum infiltriert. EinsatzIn dieser Phase findet die eigentliche Auftragserfüllung statt. Es können drei Arten der Aufklärung unterschieden werden:
Nachts werden für die Beobachtung Nachtsichtgeräte eingesetzt. Die Übermittlung erfolgt mittels modernster Funkgeräte, welche die Meldungen komprimieren und chiffrieren. ExfiltrationNach Erfüllung des Auftrages setzt sich die Patrouille ab und kehrt durch eine Helikopter-Exfiltration oder selbständig zur Basis zurück. QuarantäneNach der Rückkehr wird die Patrouille wiederum von der Aussenwelt isoliert, während eine nachrichtendienstliche Auswertung sämtlicher Aspekte des Einsatzes erfolgt. |


